Der Anfang Oktober 2014:
Leider kam uns die Idee nicht als wir unsere Sommerferien auf der ISS verbracht hatten... sondern an dem Tag, an dem wir uns im Schwimmbad zufällig getroffen haben. So waren wir gerade über die Tiefen des Ozeans fasziniert, währenddessen uns die unendlichen Weiten des Universums in den Sinn kamen.
Die letzte Nacht war so klar gewesen, dass man fast zum Rand der Milchstraße schauen hätte können. Doch wohin führt uns der Weg wenn unser Milkyway nicht die Grenze unseres Pfades ist?
Februar 2015:
Bei der ersten Teilnahme bei Jugend forscht in Oberburg ging es darum unser Teleskop des Hanns-Seidel-Gymnasium richtig kennen zu lernen und die komplexe Nachführung von Sternen zu verstehen. Dabei hat eine Nachführungsplattform abhilfe geschaffen.
Zudem waren einige der Jury Mitglieder bereit mit uns das kommende Projekt kurz anzureißen.

Zusätzlich zu dem eigentlichen Hebelarm dient ein Gegengewicht dazu, dass der Schwerpunkt der gesamten Konstruktion exakt auf der horizontalen Achse liegt um unnötige einseitige Belastungen zu vermeiden. Damit nicht allzu viel Platz verbraucht wird, besteht das Gegengewicht aus 3 cm dicken Aluminium. Das Gegengewicht und der Hebelarm sind auf einer Grundplatte befestigt um den Schwerpunkt mittiger im Objekt zu halten.
Nach Obernburg:
Jetzt war genug Zeit um das Teleskop zu motorisieren und zu automatisieren.
Als erstes muste der Hebel an der horizontalen Achse so verlängert werden, dass keine zu straken Motoren verwendet werden müssen und die Genauigkeit erhalten bleibt.
Hierfür wurde ein Hebelarm konstruiert und von der Hochschule Aschaffenburg aus Aluminium Platten ausgeschnitten. Herr Palatnik war der zuständige Betreuer der Wasserstrahl anlage.
Zudem nimmt langsam die Software gestallt an, es soll möglich sein, dass jeder Benutzer das Kamera Bild sehen kann, aber nicht jeder das Teleskop steuern. Auch werden jetzt alle zusätzlichen benötigten Komponenten klar. So wird als Server ein BananaPro verwendet, aber zur Steuerung von der Motoren ein Arduino Uno. Zudem wird ein GPS Modul benötigt um die Position und die genaue Zeit verwenden zu können. Um mögliche Fehler der Motoren (zuwenig Reibung...) korregieren zu können, wird an dem Teleskop ein Sensor angebracht, der Position und Neigung im Raum misst. Dieser Sensortag ist auf ein 1000stel Grad genau. Auch ein Digitaler Kompass darf nicht fehlen.


Der fertige Hebelarm hat eine ordentliche Masse. Da dieser nur auf einer Seite angeschraubt wird, entsteht mehr Reibung auf dieser Seite. Deswegen benötigen wir auch ein Ausgleichsgewicht auf der anderen Seite mit der selben Masse. Das Gewicht wurde von der Firma Frankenguss in Kitzingen aus Eisen gegossen.
Wie montiert man nun die mechanischen Teile an der Teleskop?

In die Löcher der horizontalen Achse werden Plasik Stopfen eingefügt, die sich wie Dübel verhalten. Somit sitzen alle mechanischen Teile fest am Teleskop und können leicht wieder entfernt werden.

Die Grafische Oberfläche nimmt weiter gestallt an und erscheint in einem leicht verständlichen, aber mit vielen Funktionen bestückten Design. Es lässt sich über das Kontroll Fenster jeder beliebige Stern ansteuern und alle Sensor Daten an dem Standpunkt des Teleskops anschauen. Auch können Schüler mit dem Lehrer Skypen.
Die schriftliche Ausarbeitung mit mehr Informationen steht zum Download bereit. Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns oder unsere Sponsoren. Wir werden so schnell wie möglich antworten.